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Orgelfrühling Steiermark

Gerhard Weinberger

Gerhard Weinberger studierte an der Hochschule für Musik München Orgel (bei Prof. Franz Lehrndorfer), Kirchen - und Schulmusik. 1971 war er zweiter Preisträger im Fach Orgel im internationalen Musikwettbewerb der deutschen Rundfunkanstalten (ARD).

Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Chordirektor an der Basilika St. Lorenz in Kempten wurde er 1974 als Dozent für Orgel und Kirchenmusik an die Hochschule für Musik in München berufen, wo er drei Jahre später eine Professur für Orgel erhielt. Von 1983 bis 2011 unterrichtete er als o. Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Detmold, wo er auch die Abteilung Kirchenmusik sowie die Barockakademie der Hochschule leitete.

Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig. 2017 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Gerhard Weinberger gab zahlreiche Konzerte im In - und Ausland, darunter mehrere zyklische Gesamtaufführungen des Bachschen Orgelwerkes. Unter seinen mehr als 50 CD-Aufnahmen – mehrfach mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet – befindet sich u. a. das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach auf historischen Instrumenten, für das er 2009 den „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ erhielt.

Jurytätigkeiten, über 200 Editionen von Orgel- und geistlicher Chormusik und internationale Meisterkurse ergänzen sein Profil. Gemeinsam mit seiner Frau Beatrice-Maria Weinberger spielt er außerdem häufig in Konzerten mit vierhändiger Orgelmusik.

Derzeit arbeitet Gerhard Weinberger an einer umfangreichen CD-Einspielung der Orgelwerke Max Regers auf Orgeln der Regerzeit (Label: cpo).